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Allerheiligen Goden-Pack

Nach alter Tradition backen wir am 31. Oktober als "Seel-" oder "Heiligenstuck" für den "Goden-Pack": Hirsche für die Buben und Hennen für die Mädchen, jeweils in groß (ca. 700 g) und klein (ca. 350 g). Dabei empfehlen wir dringend eine Vorbestellung!
Mehr über Allerseelenbrauchtum:

HIrsch und Henne werden als Patengebäcke in den Bezirken Schwaz, Kufstein, Kitzbühle und im westlichen Salzburg verwendet. Dabei ist die genaue Formgebung von Ort zu Ort verschieden.

 Noch vor rund hundert Jahren wurden nicht nur die Patenkinder beschenkt, sondern auch die Armen - vor allem Kinder - mit Seelenspendbroten. Denn im Volksglauben sind diese die irdischen Stellvertreter der Verstorbenen. Als "Armenseelengeher" zogen sie um den Allerseelentag von Haus zu Haus, um mit einem bestimmten Spruch die in den einzelnen Höfen bereitgestellten Seelbrote einzusammeln. Allgemein waren sie gern gesehen, denn je öfter ihr "Vergelt's Gott!" erklang, desto mehr der Armen Seelen wurden erlöst und desto sicherer erhoffte man sich im kommenden Jahr eine Hebung des Wohlstandes. Im Tiroler Unterland wurden dazu zeilenförmige Gebäcke - meist aus Schwarzroggen- , die "Allerseelenmigä" oder "-mugä" verwendet. In den Kriegszeiten wurde dieser Brauch fast überall aufgegeben.

Doch auch schon früher unterlag er Kritik, wie der Volkskundler L.v.Hörmann 1909 beschrieb:
"Anfangs klopften die Leute ganz bescheiden an jede Türe; weil man um der  'Armen Seelen' willen nichts abzuschlagen wagte, sondern ihnen alles gab, was und wieviel sie wollten, so wurden sie immer kecker und bildeten sich endlich zu einem Bettlergesindel heraus, das lärmend und keifend die Dorfgassen durchzieht und die milden Gaben wie eine schuldige Steuer einfordert. Zerlumpte Weiber mit verwahrlosten Fratzen auf dem Arme und am Rockzipfel, freche Männer und Buben, beladen mit Körben und Säcken zur Weiterbeförderung der Gaben, wandern von Haus zu Haus, von Dorf zu Dorf, ja selbst von Tal zu Tal. Trotzig pflanzen sie sich vor der Schwelle auf und wehe demjenigen, den sie ihren Wünschen nicht willfährig finden. Unter einer Flut von Schimpfreden stemmen sie sich gegen die Tür, bis die Furcht vor Gewalttaten und böswilliger Rache ihnen das Verlangte ausliefern macht. Im Oberinntal, wo es sehr viel Arme gibt, zieht man es daher nicht selten vor, Tür und Tor vor den unverschämten Eindringlingen zu verriegeln und dafür einen Betrag an Geld und Lebensmitteln dem Ortsgeistlichen und den Armenvätern zu übergeben, welche dann die Verteilung an die Bedürftigen besorgen."

Ja, wem fällt da nicht auch schlagartig das angeblich neumodische Halloween ein? 




Auf die Kekse ... fertig ... los!

26. November - 01. Dezember
Ballaststoff-Duo 2+1

03. - 08. Dezember
Hausbrotlaib € 1,50

10. - 15. Dezember
Semmel 4+1

17. - 22. Dezember
Römer 2+1

24. - 29. Dezember
Laugengebäck 2+1

31. Dezember - 05. Jänner
Keimkraftpaket

07. - 12. Jänner
Krapfen 5+1

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